Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Ambivalente Preisbildung

Bei zeitweise deutlichen Ausschlägen und geringem Handelsvolumen ergaben sich bis zum gestrigen Handelsschluss nur kleine Preisverschiebungen zum Vortag. Dabei wurde die Ambivalenz der Preise beibehalten. Rohöl tendiert teurer, Heizöl tendiert billiger. Dies ist ein Indiz, dass der kurzfristige übergeordnete Trend seitlich verläuft. Der Dollar verlor an Wert. Den jüngsten Aufwärtstrend konnte er aber noch nicht beenden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Russlands Ölausstoß seit 4 Monaten rückläufig
Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
OPEC orakelt über Lieferkürzungen
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Investmentfonds mehrheitlich bullisch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in US-Heizölregionen
Komfortable Vorräte der OECD-Länder

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Preisabschläge beim Gasöl und beim Dollar machen das möglich. Die Preise pendeln im Bundesdurchschnitt erwartungsgemäß zwischen 40 und 45 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge. Ein wie auch immer gerichteter Ausbruch aus dem Kanal ist nicht in Sicht. Nach wie vor gilt unsere Empfehlung, momentan lieber auf Terminflexibilität bei der Bestellung zu setzen und die daraus resultierende Einsparung in den Transportkosten einzustreichen als auf deutlich fallende Preise zu spekulieren.

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