Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


An der Grenze wird es spannend

Die Ölnotierungen befinden sich seit Anfang August in einem ausgewachsenen Abwärtstrend. Der sollte die Rohölpreise mindestens noch bis an die nahe gelegene 70-Dollar-Marke tragen. Dort ist die untere Grenze des übergeordneten Seitwärtstrends. Ursächlich für den ordentlichen Preisverfall ist die angeschlagene US-Konjunktur. Betrieben wird der Fall von einer zunehmend entnervten Finanzszene. Ihre stark bärische Stimmung ist eine gute Vorraussetzung für einen Durchbruch durch die untere Grenzlinie des übergeordneten Trends. Das Fell des Bären sollte allerdings nicht vor dem erfolgreichen Schuss verteilt werden. Die Finanzszene hat viel zu verlieren. Sie wird heftigen Widerstand gegen einen Grenzbruch mobilisieren. Spannend wird es beim Dollar. Die „Sicherer Hafen Geschichte“, die den Dollar bisher hoch hält, wird kritisch gesehen, seit klar ist, dass die FED zur Stützung der US-Wirtschaft weiteres Geld in den Markt pumpen muss. Damit steigt das Entwertungsrisiko für die US-Währung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise geben nach. Das geschieht langsam und es geschieht unterschiedlich in den Regionen Deutschlands. Im Norden stimmt der Rückgang mit den Vorgaben der Öl- und Dollarnotierungen überein. In Bayern ist das nicht der Fall. Dort gibt es eine Tendenz zu steigenden Preisen wegen angespannter Versorgungslage. Ursächlich ist die Abschaltung von Raffinerien zu Wartungszwecken. Dieser Umstand kann bei steigender Nachfrage, mit der in den kommenden Wochen und Monaten zu rechnen ist, schnell zu starkem Preisanstieg führen. Die internationalen Einflüsse sind hingegen zunehmend freundlich für Heizölkäufer. Chancen auf weiteren Preisrückgang bekommen etwas Kontur. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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