Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Anflug von Leichtigkeit

Mit einem Preisrückgang von 3,7% beendete der US-Markt gestern den Handel. Über Nacht legten die Preise allerdings wieder etwas zu. An den Börsen ist dennoch ein Stimmungswandel zu beobachten. Die hohen Preise werden nach guten Daten über die US-Heizölvorräte, einer Unbedenklichkeitserklärung für den Sturm Emily und reduzierten Prognosen für die Ölnachfrage durch die IEA (Internationale Energie Agentur) in Frage gestellt. Ein Hauch von Bärenstimmung liegt in der Luft. Hoffnungen auf eine spürbare Korrektur wie im April/Mai werden wach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Hurrikan Dennis hinterlässt größere Schäden
EIA hebt Nachfrageprognose deutlich an
Terrorwarnungen für Nigeria
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
IEA senkt Nachfrageprognose
Wirtschaft wird von hohen Preisen gedämpft

Unsere Heizölpreise sinken. Das Niveau ist und bleibt gemessen an früheren Jahren hoch. Aber wenn man das einmal akzeptiert hat, kann man sich über 6-7% Preisrückgang und die Aussicht, dass daraus auch 10-12% werden können, erfreuen. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Entspannung Substanz bekommt. Am langfristigen Aufwärtstrend ändert sich nichts.

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