Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Angriff der Türkei auf Kurden im Irak

Die Preise treiben seitwärts. Nachdem am Freitag die Preise wieder etwas zu fallen schienen, reagieren sie heute etwas gereizt. In den letzten Tagen und Wochen herrschte vornehmlich die Charttechnik, bei der die Marktteilnehmer wetten darauf abschließen, ob man durch die Zahlen der Vergangenheit in die Zukunft schauen kann. Am Sonntag bombardierte die türkische Luftwaffe Gebiete im kurdisch dominierten Irak. Dies ließ die Preise wieder etwas anziehen, weil eine Eskalation des Konfliktes befürchtet wird. Der mögliche Preisanstieg wird dadurch gedämpft, dass sich die OPEC mit höheren Ölexporten anders verhält, als offiziell verkündet wird. Der Dollar zeigt sich weiter fester. Als Grund hierfür werden steigende Verbraucherpreise genannt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Goldman Sachs Preisprognose
Kälte und wetterbedingte Störungen in den USA
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
OPEC erhöht Quoten nicht
Raffinerieprobleme in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC-Lieferungen steigen
OPEC-Reservekapazitäten ca. 3 Mio. Barrel pro Tag
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
OPEC wird Ölinfrastruktur ausbauen
Iran hat Bau an Atombombe vor Jahren eingestellt

Unsere Heizölpreise verändern sich kaum. Damit schauen sie relativ unbeteiligt den kleineren Auf- und Abwärtsbewegungen des schnellen internationalen Handels hinterher. Durch die türkischen Militär-Aktivitäten ist mit einem deutlichen Preissprung nach unten derzeit nicht zu rechnen.

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