Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Angst vor Ölwaffe

Die Märkte verhielten sich gestern sehr nervös. Das Gerücht machte die Runde, der Saudische Kronprinz Abdullah könnte bei Georg Bush mit der Ölwaffe, also der Einstellung von Öllieferungen, gedroht haben, um die USA zu einer härteren Gangart gegen Israel zu zwingen. Man verlangt den Rückzug der israelische Truppen aus den besetzten Palästinensergebieten.

Aber Diplomaten, wie die Herren nun mal sind, hieß es nach dem Treffen, es verlief sehr ruhig in angenehmer Atmosphäre. Mit dem Druckmittel Öl wurde natürlich nicht gespielt. Aber so richtig glauben mochten dies die Marktteilnehmer nicht.

Die Preise wurden vor diesem Hintergrund mal wieder durchgeschüttelt. Es ging deutlich auf und deutlich ab. Am Schluss passierte das, was seit einigen Tagen zu beobachten ist, man ging im US-Handel dort aus dem Tag, wo man hineinging.

Der Markt bleibt also bei seiner Suche nach einer Richtung und läuft derweil seitwärts. Aber es sieht so aus, als werde die Schwingungsbreite der Preise auf Grund wachsender Nervosität um den Krisenherd Nah Ost zunehmen.

Der Gasölpreis startet heute knapp über dem Vortagsbeginn und unter dem Vortagsschluss ins Rennen. Wir erwarten keine bedeutenden nachhaltigen Bewegungen.

Unser Heizölpreis pendelt sich momentan bei kleinen Ausschlägen durch die Tage. Wir erwarten zum Wochenende keine nennenswerte Veränderung.

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