Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ansatz annulliert

OPEC will hohe Liefermengen überdenken. Analyst senkt Förderprognosen für Juli. Preise steigen deutlich an.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC sieht Preisniveau als tief genug an (starker Einfluss)
Schlechte Daten über US-Vorräte (starker Einfluss)
Analyst senkt Förderprognosen der OPEC (starker Einfluss)
Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohangebot höher als Nachfrage
Irakische Souveränität weckt Hoffung auf rückläufigen Terror
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr

Unsere Heizölpreise ziehen genau wie die Weltmarktpreise kräftig an. Die OPEC-Äußerung, dass man das aktuelle Preisniveau als gut ansieht und die Fördermengen überdacht werden müssen, hat den begonnenen Abwärtstrend der Rohölpreise zunichte gemacht. Mehr als eine Seitwärtsbewegung wird bei fehlender Unterstützung der OPEC nicht zu erwarten sein. Für Verbraucher bedeutet das, dass es sich kaum lohnen wird, auf bessere Preise zu warten. Die Möglichkeit, später wegen eines leeren Tanks in Kaufnot zu geraten oder mit der großen Welle der Verbraucher im Herbst kaufen zu müssen, stellt dagegen einen nennenswerten Teuerungsfaktor dar.

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