Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Ansichtssache

Die preistreibende Angst, die George Bush mit seinen kriegerischen Äußerungen gegen den Irak in die Märkte trieb, ebbt ein wenig ab. Das lässt den Preis wieder sinken. Um dem vorzubeugen, sinniert Saudi Arabien öffentlich über die Marktsituation und kommt zu dem verblüffenden Schluss, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage herrscht. Das hieße, dass der aktuelle Preis gerechtfertigt wäre.

Davon halten viele Beobachter nichts. Sie sind weiterhin der Meinung, dass zuviel Öl im Markt ist und der Preis daher fallen muss. Zumindest die Lagerbestände geben diesen Stimmen recht. Die lauen Temperaturen und die Bemühungen, Russlands Produktion im Zaum zu halten, sprechen ebenfalls für einen Hang zum Überangebot.

Die nächsten Informationen zu den Lagerbeständen werden wegen des gestrigen Feiertags in den USA erst am Mittwoch Abend zur Verfügung stehen. Der Preis entwickelt sich unter dessen entsprechend der unterschiedlichen Ansichten, nämlich seitwärts. Nachdem er gestern Abend deutlich fiel, startet er heute Morgen auf dem Stand von gestern Mittag in den Tag.

In unserem Heizölpreis wird sich die Bewegung kaum niederschlagen. Er bleibt heute Morgen gegenüber gestern fast unverändert. Bezüglich seiner weiteren Entwicklung folgen wir der allgemeinen Unsicherheit. Alles ist drin.

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