Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Anziehen der US-Wirtschaft erwartet

Am Freitag dominierten Probleme in US-Raffinerien die Ölbörsen. Diese Probleme können aber immer nur dann für steigende Preise sorgen, wenn Benzin, Heizöl und andere Produkte von der Wirtschaft gebraucht werden. Nach dem Platzen der Immobilienblase in den USA wurde genau das in Frage gestellt. Hier scheint das Vertrauen in die US-Wirtschaft zurück gekehrt zu sein. Gesunkene Benzinbestände und Probleme in der Benzin-Produktion bei erwartetem Anstieg des Verbrauchs. Das ist die Kombination von Gründen, wegen der die Spekulanten auf steigende Preise setzen. Weitere Aspekte waren am Wochenende nicht zu erkennen. Der Dollar verlor weiter an Wert. Es wird mit einer Zinserhöhung im Euroraum und auf eine Zinssenkung in den USA spekuliert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Freundlichere Stimmung zur US-Konjunktur
US-Benzinbestände bullisch
OPEC will Fördermengen nicht erhöhen
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomkonflikt mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hurrikan Dean ist abgeflaut
Krise an den Kapitalmärkten
US-Rohöllager gut gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise steigen leicht an. Der Anstieg des Euro konnte den Anstieg der Ölpreise nicht wettmachen. Mit dem Anziehen der US-Konjunktur besteht wieder eine erhöhte Gefahr, dass die Fahrt wieder nach oben geht. Aktuell ist das Heizöl aber immer noch günstiger als im Vorjahr.

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