Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Arbeitsmarktdaten der USA schlecht

Die Ölpreise legten am vergangenen Freitag eine Berg- und Talfahrt hin. Am Ende kam nicht viel heraus. Die Arbeitsmarktdaten fielen für den März nicht so schlecht wie erwartet aus. Es gingen in den USA im letzten Monat 663.000 Arbeitsplätze verloren. Die Arbeitslosenquote liegt mit 8,5 Prozent auf einem 25-Jahres-Hoch. Dieser Umstand wurde von den Börsen dennoch als nicht so schlimm empfunden. Bemerkenswert war allerdings eine starke Korrektur für den Januar. Im ersten Monat des Jahres gingen anscheinend knapp 100.000 Arbeitsplätze mehr verloren als bisher bekannt gegeben. All dies lässt die neu aufkeimende Aufbruchstimmung aber nicht ersticken. Heute zieht der Ölpreis bereits wieder an. Das Treffen der G20 und die zuletzt sich langsam stabilisierenden Wirtschaftsdaten aus den USA lassen auf ein baldiges Ende der Durststrecke hoffen. Die Regierungen kaufen sich aus der Krise raus. Der dadurch schwächelnde Dollar und die immer wieder betonte Disziplin der OPEC unterstützen ebenfalls den Ölpreis. Aktuell fällt der Dollar weiter. Allerdings werden heute Wirtschaftsdaten aus dem EU-Raum erwartet. Diese könnten den Euro schwächen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Beschluss des G20-Treffens in London
Gelddruckprogramm der USA
Rallye an den Aktienmärkten
OPEC Exporte gefallen
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC verzichtet auf weitere Kürzung
Weltweite Nachfrage sinkt
Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Noch wird der Anstieg des Heizölpreises durch den Dollar etwas gedämpft. Wenn der Euro in dieser Woche nachgeben sollte, werden dies auch die Heizölverbraucher zu spüren bekommen. Solange nun keine weiteren schweren Tiefschläge aus der Finanzbranche kommen, wird es wohl zu einer Stabilisierung der Wirtschaft kommen. Darüber, wie sich das Gelddrucken am langen Ende auswirken wird, darf spekuliert werden. Zunächst sind unsere Hoffnungen auf weiter fallende Heizölpreise beiseitegeschoben. Wer automatisiert informiert sein will, sollte dennoch unseren Preisalarm verwenden. Damit entgeht Ihnen nicht, wenn der Heizölpreis fällt.

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