Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Arbeitsmarktzahlen und OPEC

Am Freitag verloren die Öl-Kontrakte an den Börsen kräftig. Grund hierfür waren die neuen Arbeitsmarktzahlen aus den USA. Diese fielen schlechter als erwartet aus. Der Kurssturz hielt aber nicht lange an. Wieder einmal wurde auf die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten gezockt. Nachdem das Spielerpotenzial verbraucht war, stieg der Preis wieder an und schoss auch gleich durch das Ziel hinaus. Wozu sich maßvoll verhalten, wenn es auch maßlos geht. Aber auch der Höhenflug hatte keinen Bestand. Die Preise pendelten sich also mehr oder weniger wieder auf dem Stand vom Freitagmorgen ein. Aus Kreisen der OPEC werden weiterhin Meldungen veröffentlicht, dass Saudi Arabien und der Irak die Fördermengen weiter drosseln wollen. Die tatsächliche Drosselung der letzten Beschlüsse ist allerdings noch nicht sicher gestellt. Trotzdem wird zumindest Saudi Arabien ernst genommen. Dies wird auch als Grund verstanden, warum der Ölpreis derzeit nicht vollkommen nachgibt. Der Dollar verlor ein wenig, zieht aber zur Stunde wieder an. Auch er leidet unter den Arbeitsmarktzahlen, wird in der Krise aber als zuverlässiger eingestuft als andere Währungen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien zu weiteren Kürzungen bereit
OPEC Kürzungen
Gigantisches Konjunkturprogramm für die USA angekündigt
Nullzinsen in den USA
Konjunkturprogramm und Zinssenkung in China

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Weltweite Nachfrage sinkt
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Sogar Chinas Wirtschaft geht in die Knie
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise legen heute Morgen gegen Freitag ein wenig zu. Eine generelle Abkehr vom Seitwärtstrend ist aber zurzeit unwahrscheinlich. Wer hierbei auf einen nennenswerten Preisgewinn hofft, sollte nicht enttäuscht sein. Der Aufwand die Preise zu verfolgen und die Ersparnis, die jetzt erreicht werden kann, stehen in keinem günstigen Verhältnis. Der Einflussfaktor Wetter wird nur im Inland berücksichtigt. Hier führt er wieder zu erhöhter Nachfrage. Die etwas längeren Lieferzeiten und die rechnerische Überhöhung der Preise gegenüber dem Weltmarkt bleiben somit erhalten. Dies ist natürlich regional unterschiedlich. Es kann also auch sein, dass unsere Partnerhändler Sie innerhalb von Tagen bedienen können. Sie sollten gerade bei kalten Temperaturen die Lieferzeiten im Auge behalten. Eine Sonderfahrt wegen eines Leerstandes ist immer teurer als die normale Belieferung. Wer die Preisentwicklung verfolgen möchte, ohne unsere Website zu besuchen, kann unseren

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