Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Atom-Ultimatum abgelaufen

Am Freitag stiegen die Ölpreise sprunghaft an, um im späteren Verlauf wieder zu fallen. Es hieß, dass das UN-Ultimatum für ein Angebot an den Iran am Wochenende ohne Ergebnisse ablaufen würde. Das Angebot sah eine enge wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit vor, für den Fall, dass der Iran die Anreicherung von Uran aufgeben würde. Die Idee, dass der Iran nicht rechtzeitig reagieren würde, trieb den Preis in die Höhe. Später kehrte er aufgrund schlechter US-Wirtschaftsdaten wieder zurück. Am Wochenende besuchte der iranische Präsident Ahmadinedschad Syrien und erklärte hierbei, dass der Iran in der Frage um die Rechte zur Urananreicherung nicht nachgeben werde. Eine ausführliche und konkrete Antwort wird in den nächsten Tagen erwartet. Die Formulierung lässt aber viel Spielraum, immerhin kann man sich das „Nichtausüben“ eines Rechtes teuer bezahlen lassen. Der Dollar bewegt sich heute kaum. Er wurde zuletzt von einem besser als erwarteten Einkaufsmanager-Index gestützt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Hochpreisprognosen durch Öl- und Investmentwirtschaft
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunkturdaten schlecht
FED-Report zur US-Wirtschaftslage
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
Rückgang der OECD-Nachfrage
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Charttechnik: Abwärtstrend der Ölpreise

Unsere Heizölpreise halten inne. Sie sind wieder in den letzten Tagen weiter gefallen. Trotz des hohen Niveaus scheint das Schlimmste zunächst überstanden. Die Preise haben die Höchstpreisbereiche verlassen. Aber nach wie vor besteht erhebliches Potenzial für höhere Preise und der Konflikt um die iranische Urananreicherung ist noch nicht überwunden. Es gilt immer noch die Devise, wer sicher sparen will, muss seinen Verbrauch senken. Wir bieten hierfür einen kostenlosen Dienst an: Verbrauch.

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