Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Atomstreit und Streik halten Preis fest

Die Preise schaffen es nicht, sich dem Seitwärtstrend zu entziehen. Unterhalb von 70 Dollar werden Rohölkontrakte gekauft. Das treibt die Preise aufwärts. Fundamental wird das Kaufinteresse mit der Eskalation im Atomstreit mit dem Iran, der Streikankündigung der nigerianischen Ölarbeiter und der Hurrikangefahr in den USA begründet. Nachdem das UNO-Ultimatum abgelaufen ist und der Iran weiterhin einen Großteil der Welt mit seinen Atomplänen brüskiert, steigt die Möglichkeit für den Einsatz drastischer politischer Mittel. Damit sind Liefermengen aus dem Iran gefährdet. Der Dollar pendelt um die Marke von 0,78 Euro. Ein Ende des Seitwärtstrends wird nicht erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Streik soll Nigerias Ölförderung für 3 Tage lahm legen
Hurrikansorgen in den USA
Instabile Lage im Irak
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur kühlt sich ab
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
BP kann Alaska-Pipeline zu 50% betreiben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise hielten gestern das Niveau. Ihre übergeordnete Bewegungsrichtung ist in Abhängigkeit des Betrachtungszeitraums leicht steigend oder seitwärts. Die Wahrscheinlichkeit für einen nennenswerten Preisrückgang bis Jahresende ist äußerst dürftig. Denn selbst wenn dieser am Weltmarkt stattfände, wird er wegen des zu erwartenden Kaufrauschs in Deutschland vor der MwSt.-Erhöhung kaum Chancen auf Entfaltung haben. Heute sehen wir für die kommenden Monate keine besseren Kaufgelegenheiten voraus.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen