Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Auf Wahlrausch folgt Wirtschaftskater

Der erwartete Konjunkturabschwung entwickelt sich in den Prognosen zu einem Monster. Er wird nach aktuellem Stand der Schätzungen alle Industrieländer betreffen. Angesichts dieser Aussichten ist die Richtung der Ölpreisentwicklung unzweifelhaft. Derzeit gibt es zum Abwärtstrend keine Alternative. Auch die OPEC kann dem für sie schmerzlichen Preisverfall nur tatenlos zusehen. Die Logik erforderte eine drastische Kürzung. Diese würde aber als zusätzliche Belastung der Konjunktur interpretiert werden und könnte den Preisverfall sogar beschleunigen. In der Realität wird es ohnehin kaum zu Kürzungen kommen, egal was auch immer beschlossen wird. Die Ölförderländer geraten mit den rasant sinkenden Erlösen unter Druck. Sie werden versuchen, mit höheren Mengen, als die Quotierung zulässt, einem Finanzdesaster ihrer Staatshaushalte entgegenzuwirken. Der Dollar geht tendenziell auf Gegenkurs zum Ölpreis. Dabei wird im Gegensatz zur Ölbörse sehr unruhig gehandelt. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Spekulanten das Öllager in Richtung Devisenmarkt verlassen haben.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC sucht Kürzungswillige im Nicht-OPEC-Lager
OPEC diskutiert weitere Kürzungen
Schäden durch Ike werden Ölversorgung lange beeinflussen
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende Konjunktur und Rezessionsängste
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
OPEC-Kürzung war ungenügend
OPEC ist zur Handlungsunfähigkeit verdammt
Chinas Nachfrage wächst deutlich langsamer
Charttechnik: Ölpreis im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise geben nach. Die Verluste kommen über den Weltmarkt. Im Binnenmarkt ist die Margenüberhöhung unverändert hoch. Das heißt, dass ein zusätzliches Abschlagspotential von sieben bis siebzehn Prozent in den Preisen steckt. Dieses Polster wird erst aufgelöst, wenn die Nachfrage spürbar unter Normal fällt. Wer noch ausreichend Öl im Tank hat, sollte mit seiner Heizölbestellung warten. Wir informieren Sie gerne auch per Email über die Entwicklung. Hierzu gibt es unser Tool

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail:
KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen