Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Aufwärts im Seitwärtstrend

Die Bewegung in Richtung Abwärtstrend sah verheißungsvoll aus. Gestern scheiterte sie an der unteren Begrenzungslinie des seitwärts gerichteten Trendkanals. Kurzfristig ist die Aufwärtsrichtung nun im Vorteil. Die fundamentale Lage hat sich nicht geändert. Sie ist von der US-Konjunktur dominant bärisch und von vielen Unsicherheiten vereinzelt bullisch geprägt. Aktuell wird die Befürchtung, dass es in Nigeria zu einem Produktionsausfall von einer Mio. Barrel pro Tag kommt, thematisiert. Der Dollar hatte gestern ebenfalls einen starken Lauf gegen die Erwartungen. Er konnte sich deutlich erholen. Devisehändler führen das auf eingetrübte Konjunkturaussichten für Europa zurück.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Starker Produktionsausfall in Nigeria
Lieferprobleme aus dem Irak
Kaltwetterperiode für die USA prognostiziert
Stimulus-Programm von US-Regierung und FED
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur wankt
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Saudi Arabien denkt über Erhöhung der Liefermengen nach
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise steigen. Die Hoffnung auf eine Wiedergeburt des Abwärtstrends wurde erneut zerschlagen. Das Thema ist damit nicht ad acta gelegt, da die drohende Rezession in den USA weiterhin an den Preisen arbeitet. Aktuell scheint sich aber eine Gegenbewegung zum Preisrückgang auszubilden. Sie wird durch den erstarkenden Dollar kräftig unterstützt.

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