Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Ausgelaufen

Gestern kam der fulminante Anstieg der Ölpreise fast zum Erliegen. Heute Morgen sieht es so aus, als solle sich die Bewegungsrichtung wieder umkehren. Die Rahmenbedingungen des Ölmarkts sprechen allemal dafür. Konjunkturdaten aus den USA geben dagegen bullisch eingestellten Spekulanten etwas Futter. Der Abwärtstrend der Ölpreise ist weiterhin gültig. Er hat allerdings an Kraft verloren. Für einen fortgesetzten Abgang spricht neben den Daten zur Ölversorgung die Stärke des Dollars. Die Währung befindet sich in einem soliden Aufwärtstrend. Am Devisenmarkt wird derzeit gegen den Euro gewettet. Die finanzielle Schieflage einiger EU-Staaten bietet der Finanzszene eine lukrative Angriffsfläche.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Finanzhilfen für notleidendes Griechenland in Aussicht gestellt
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
China steigert Ölnachfrage deutlich
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Obama will Banken regulieren
China strafft Geldpolitik
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise zogen gestern erneut an. Heute werden sie wahrscheinlich seitwärts tendieren. Auf diese Richtung wird es vermutlich auch in den nächsten Wochen hinauslaufen. Dabei sollten immer wieder Preiseinbrüche auftreten, die als Kaufgelegenheit interessant sind. Auf Grund der Versorgungslage am Ölmarkt wären tiefere Preise möglich. Bisher hat die Finanzindustrie dagegen agiert. Die Hoffnung, dass sich das ändert, ist sehr spekulativ. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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