Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Ausgewogene Einflüsse

China korrigiert die Wachstumsstatistik 2004 nach oben. Daraus ergibt sich der Schluss, dass der Ölbedarf weiter steigen wird. In Nigeria kommt es nach einem Überfall auf eine Pipeline zu Produktionseinbußen. Die Meldungen belegen, dass es neben milden Temperaturen und reduziertem Heizölverbrauch in den USA auch andere Einflüsse gibt. Der Markt bekommt ausgewogene Impulse. Die Preise schwingen um das aktuelle Niveau. Der Dollar überrascht mit einem Satz nach oben. Der erwartete Abwärtstrend steht nach guten Zahlen über den US-Immobilienmarkt bereits wieder in Frage.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Weltweites Nachfragewachstum
IEA hebt Nachfrageprognose an
Knappe US-Erdgasbestände
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in US-Heizölregion
OPEC kann nicht alles Öl verkaufen
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise steigen. Momentan treffen sie die Erwartung eines seitlichen Preisverlaufs mindestens bis zum Jahresende gut. Zwar wäre angesichts guter Vorräte mehr Preisrückgang möglich. Der Markt wird aber durch die Prognose eines stärkeren Nachfragewachstums hochgehalten. Im Winter werden die Preise Spielball des US-Wetters bleiben.

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