Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Börse gewöhnt sich an den Atomstreit

Gestern stiegen die Notierungen an. Der kurzzeitig als beruhigt erklärte Atomstreit kehrte in die Preise zurück. Eine Entspannung zu diesem Thema deutet sich nicht an. Im UN-Sicherheitsrat herrscht Uneinigkeit über den Umgang mit dem Iran. Trotz des Preisanstiegs wird allgemein keine geradlinige Rückkehr zum Aufwärtstrend erwartet. Es scheint sich ein Gewöhnungseffekt zum Atomstreit einzustellen. Damit wären dem Aufwärtspotential Grenzen gesetzt. U.U. wurden diese mit Rohölpreisen um 75 $ pro Barrel bereits erreicht. Der Dollar setzte gestern seinen stabilen Abwärtstrend fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Terroranschläge gegen irakische Ölanlagen
Raffineriekapazitäten knapp
Angst vor Hurrikansaison in den USA
Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
US-Benzinmarkt wird entspannt gesehen
Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven
US-Nachfrage wächst langsamer
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise zogen gestern spürbar an. Gegenüber dem Vortag wechselten die Vorzeichen der äußeren Einflussfaktoren, Ölpreis aufwärts, Dollar abwärts. Z.Z. ist keine Geradlinigkeit der Bewegung zu erwarten. Die Preisentwicklung wird sich vermutlich wechselhaft präsentieren. Das sollte spekulativ eingestellten Verbrauchern kleinere Spareffekte einfangen lassen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen