Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Börsen auch überflutet

Der Strom von Konjunktur- und anderen Daten wird täglich größer. Die Finanzszene droht darin zu ertrinken. Im Kampf gegen die Flut verliert sie den Blick für das Wesentliche. Mindestens bei dieser Katastrophe wird niemand daran zweifeln, dass sie vom Menschen verursacht ist. Man weiß es, aber man produziert trotzdem immer mehr Wirtschaftsdaten. Gestern gab es welche, die die Lage der USA nicht negativ zeichnen. Spekulanten ließen sich nicht lange bitten. Sie sprangen auf den Zug auf und sorgten für steigende Aktien- und Ölnotierungen. Ob das bereits das Zeichen für die Richtungsumkehr im Seitwärtstrend der Preisbewegungen war, ist vollkommen ungewiss. In der Nacht kam vom Ölmarkt ein weiterer Hinweis für die außerordentlich schwache Nachfrage in den USA. Außerdem steigt der Dollar. Beide Umstände sprechen eigentlich für fallende Ölnotierungen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nicht negative Konjunkturdaten aus den USA
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise legten gestern zu. Damit deutet sich die erwartete Umkehr der Preisrichtung an. Dass diese damit tatsächlich vollzogen wurde, ist nicht endgültig gewiss. Es gibt eine Restchance auf Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Egal welche Richtung in Kürze herauskommen wird, der übergeordnete Seitwärtstrend dürfte bestehen bleiben. Das heißt, Preisnachlässe wie Preissteigerungen sollten sich innerhalb der in den letzten Monaten abgesteckten Grenzen abspielen. Für einen von den Verbrauchern ersehnten Absturz der Heizölpreise sehen wir keine Hinweise. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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