Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Börsenstimmung moderat bullisch

Die in Dollar gehandelten Kontrakte auf Gasöl- und Heizöl haben das Vorjahresniveau fast erreicht. Für Rohöl der Marke Brent gilt das auch. Lediglich in New York gehandeltes Texasöl liegt noch drei Dollar, das entspricht etwa vier Prozent, unter dem Vorjahrespreis. Aus charttechnischer Sicht werden die Notierungen mittelfristig weiter steigen. Die Trends weisen solide aufwärts. Kurzfristig sollte es bei entsprechendem Impuls eine Gegenreaktion geben. Ein solcher Impuls könnte heute von den US-Lagerdaten kommen. Als Folge des gestrigen US-Feiertags sind die Umsätze gering. Daher können die Preise bei kleinem Antrieb hohe Sprünge ausführen. Der Dollar hielt sich gestern fast unbewegt bei 0,7356 Euro.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ängste vor weiteren Terroranschlägen
Instabile Lage in Nigeria
Iran gibt sich hart im Atomstreit
Raffinerieprobleme in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert
Charttechnik: stabiler Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juli reaktivieren
Venezuela sucht neue Investoren
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken

Unsere Heizölpreise steigen leicht an. Vorherrschend ist nach wie vor der Seitwärtstrend. Damit trotzen die Preise dem Geschehen am Weltmarkt. Ursächlich für die Differenz ist der stark gefallene Dollar und der sehr schwache Binnenmarkt, der in großen Teilen Deutschlands zu vergleichsweise niedrigen Heizölpreisen geführt hat. Wenn die Nachfrage anzieht, wird Heizöl spürbar teurer werden. Im Süden ist ein Anstieg von acht Prozent allein aus dem Effekt des Binnenmarkts zu erwarten. Noch ist Heizöl rund sieben Prozent günstiger als vor einem Jahr.

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