Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Börsenstimmung nervös

Die Preise werden aktuell kaum durch die angespannte politische Lage beeinflusst. An den Börsen herrscht gleichwohl eine nervöse Grundstimmung. Sie kann sich jederzeit in heftigen Preisausschlägen entladen. Die wahrscheinlichere Richtung ist dann steigend. Charttechnisch laborieren die Preise aber durchaus noch an einem weiteren Rückgang. Wegen der gewichtigen bullischen Einflussfaktoren wird die Charttechnik z.Z. unterbewertet. Immerhin, der Preisrückgang ist durch die reale Versorgungslage gerechtfertigt. Der Dollar ist wegen des erwarteten Endes der Zinsanhebungsphase in den USA wieder unter Druck geraten. Heute Morgen steigt er allerdings.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Fortgang des Nahostkonflikts
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Raffinerieproblem in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Kriegsparteien im Nahen Osten ohne Einfluss auf Öllieferungen
Nachgebende US-Konjunktur
Irak erhöht Ölausstoß auf über 2 Mio. Barrel pro Tag
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise fallen kaum noch. Es bedürfte eines deutlichen Zeichens vom Weltmarkt, um einen weiteren nennenswerten Rückgang auszulösen. Sehr wahrscheinlich ist ein solches Zeichen nicht. Im Inland baut sich auf Grund fallender Pegelstände auf den Wasserstraßen eine bullische Konstellation auf. So liegt die Vermutung nahe, dass Heizöl wieder teurer wird.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen