Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


BP-Pipeline doch stärker beschädigt

Gestern zogen die Preise im Verlauf des Tages insbesondere des Abends stark an. BP meldete, dass sie in Alaska doch stärker eingeschränkt sein werden als zuletzt gemeldet. Zunächst hatte man von einem Totalausfall gesprochen. Dann wurde dies auf die Hälfte reduziert. Nun ist ein weiteres Viertel von der Gesamtfördermenge betroffen. Hinzu kommen die ersten Sturmmeldungen, die sich immer weiter verdichten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Größtes Ölfeld der USA nur bis zu 25 % lieferfähig
Angst vor Hurrikanen in den USA
Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Instabile Lage im Irak
Lieferausfälle in Nigeria
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge vor negativen Wirtschaftsfolgen wegen Terrorgefahr
US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise werden sich nach dem gestrigen Anstieg heute wenig bewegen. Auch vom Euro-Kurs sind keine großen Entspannungen zu erwarten. Sollten sich die Stürme häufen, was zu erwarten ist, werden sich auch die Stürme um den Ölpreis häufen. Hinzu kommen Nachfragespitzen durch die kommende Mehrwertsteuererhöhung. Es können im weiteren Verlauf regionale Engpässe auftreten.

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