Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Bedarf an Rohöl steigt stärker

Gestern hatte die IEA (International Energy Agency) ihren neuesten Bericht veröffentlicht, nach dem der weltweite Bedarf an Rohöl in diesem Jahr schneller steigen wird, als bisher erwartet. Darauf reagierten die Märkte mit anziehenden Preisen, die im Verlauf des Tages durch charttechnische Verkaufsorders wieder zurückgeholt wurden. Heute werden wieder die US-Bestandsdaten veröffentlicht. Bis dahin wird sich nicht viel tun. Es wird ein Bestandsaufbau erwartet. Dies hebt den bullischen Einfluss des IEA-Reports auf. Sollten die Daten aber unerwartet schlecht ausfallen, wird das unweigerlich dem nächsten Anlauf zu höheren Preisen dienen. Ansonsten ist die Nachrichtenlage neutral. Der Dollar zog gestern ein wenig an und bleibt heute fest.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Iran gibt sich hart im Atomstreit
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Raffinerieprobleme in den USA
IEA erhöht Nachfrageprognose

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zyklon am Persischen Golf hinterlässt kaum Schäden
US-Benzinnachfrage könnte sinken
Bestandsaufbau in den USA erwartet
USA und Iran verhandeln über Irak
Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juni reaktivieren

Unsere Heizölpreise werden sich bis zum Nachmittag wenig bewegen. Mit Veröffentlichung der US-Bestandsdaten wird es wieder einen bedeutenden Einflussfaktor geben, der die kurzfristige Richtung angeben wird. Der Handel wartet weiter auf die private Nachfrage, die sich nach wie vor nicht einstellen will. Deswegen sind die Preise immer noch um einen auskömmlichen Margenanteil reduziert. Wer also nicht spekulieren will, der kann sich zumindest diesen Preis-Vorteil sichern.

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