Unseren neuen Kommentar für den 18.11.18 finden Sie hier.


Bedenken zu Super Mario

Einmal mehr bestätigen neue Daten zur OPEC-Förderung, dass der Markt gut mit Öl versorgt ist. Im August haben einige Länder des Kartells die Produktion gesteigert. Mit von der Partie ist der Iran, der gemeinsam mit seinen asiatischen Kunden Mittel und Wege findet, das gegen ihn verhängte Embargo zu umgehen. Finanzjongleure betrachten die Nachfrage angesichts schwacher Wirtschaftsdaten mit Sorge. Der halbwegs normal denkende Mensch goutiert jedes Barrel Öl, das nicht verbraucht wird, weil es seinen Preis zu drücken vermag und die Umwelt entlastet. Solches Denken ist der verkommenen Finanzszene fremd. Ihre Perversion ist nicht nur straffrei. Ihr wird von der Politik sogar das Wasser gereicht. In diesem Monat stehen einige Entscheidungen an, die ausschließlich darauf gerichtet sind, die Szene bei Laune zu halten. So wird morgen ein Entgegenkommen der EZB erwartet. Offiziell hat die Politik dabei nichts zu melden. Hinter den Kulissen kommen allerdings alle Instrumente der Einflussnahme zum Einsatz. Dass sie erfolgreich sind, ist nicht garantiert. Den liederlichen Profiteuren des Finanzwahnsinns schwant, dass Mario Draghi sie nicht befriedigend bedienen könnte. Prompt purzeln die Börsennotierungen. Öl wird billiger.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Knappe Reservekapazitäten der Förderländer
Kalter Krieg um iranisches Atomprogramm wird heißer
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Nordseeölanlagen im Wartungszyklus

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Stützungsaktion der EZB könnte ausfallen
OPEC produziert über Quote
IEA senkt Prognosen zur Ölnachfrage
Schwache Konjunkturaussichten
Schuldenkrise in Europa

Unsere Heizölpreise sinken. Sie folgen den Börsennotierungen. Das Geschehen findet im Trendkanal der Aufwärtsbewegung statt. Es lässt sich nicht als Zeichen für eine neue Situation interpretieren. Gleichwohl keimt wieder einmal die Hoffnung auf, dass die Finanzszene nicht das erhält, was sie fordert. Das würde die Preise rasant in die Tiefe werfen. Mehr als ein Hoffnungsschimmer liegt momentan nicht vor, zumal die gestrige Abwärtsbewegung charttechnisch plausibel ist. Wer einen leeren Tank hat, sollte derartige Rücksetzer zum Heizölkauf nutzen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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