Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Bei geringem Handel wird abgewartet.

Mittlerweile glaubt kaum noch jemand, dass beim Treffen der OPEC morgen in Wien eine Senkung der Fördermengen herauskommen könnte. Erst auf dem September-Meeting soll eine erneute Ausrichtung erfolgen und dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere der USA Rücksicht genommen werden. Trotzdem könnten klärende Worte bezüglich der Überproduktion und den Ankündigungen Venezuelas neue Impulse auf den Markt geben.

Auch der Streit zwischen dem Irak und der UN über die Abrechnungsmethoden der UN lässt sich ruhig an. Analysten erwarten eine baldige Regelung und damit die Behebung des Problems.

Ein deutlicher Unsicherheitsfaktor bleibt der Israel/Palästina-Konflikt, in dem nun der US-Präsident Bush die Palästinenser aufforderte einen neuen Vertreter zu bestimmen und Arafat zu ersetzen. Das erzeugt Unruhe, birgt aber auch die Chance, das es Bewegung in die verhärteten Ansichten bringt. Zunächst scheinen die USA wieder initiativ zu werden, was seinerseits beruhigend wirkt.

Der Gasölpreis ist gestern wieder über die 200$-Marke geklettert und schloss an der IPE bei 203,75$. Also bleibt alles, wie es war. Wir stecken mitten in einer Seitwärtsbewegung. Es wird sich deswegen auch heute wenig tun.

Unser Heizölpreis hatte gestern wie erwartet zunächst nachgegeben, dann aber wieder angezogen. Heute könnte es mit umgekehrten Vorzeichen so weiter gehen. Eine wirkliche Ausrichtung ist nicht auszumachen.

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