Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Benzin drückt Ölpreis

Der Aufwärtstrend gilt als intakt. Dennoch geben die Preise nach. Die Bewegung wird einer Gegenreaktion der Benzinpreise nach einem vorausgegangenen Anstieg um fast 25 Prozent zugeschrieben. In der Preissteigerung kommen die Raffinerieprobleme der USA zum Ausdruck. Es handelt sich dabei um einen von zwei wesentlichen bullischen Aspekten. Der andere ist der Atomstreit mit dem Iran. Beide Einflussfaktoren scheinen momentan ihr Potenzial ausgeschöpft zu haben. Der Dollar zieht trotz eines enttäuschenden Indikators zum US-Konsumklima an. Er bewegt sich in einem seitlichen Trendkanal.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Nigeria meldet force majeure
Robuste US-Konjunktur
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China bremst Binnenwachstum
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
OPEC produziert über eigenem Grenzwert
IEA prognostiziert tieferen Preis
Rohölmarkt gut versorgt

Unsere Heizölpreise haben sich deutlich von Werten unter 50 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge abgehoben. Sie befinden sich auf dem Niveau vom letzten Dezember. Vom Weltmarkt kommt etwas Entspannung. Nach gegenwärtiger Lesart der Charttechnik wäre es ein Erfolgt, wenn die Preise nun wieder seitwärts tendierten. Kurzfristig deutet sich das an. Die Binnennachfrage ist extrem schwach. Das wird sich wegen des ausklingen Winters lange nicht ändern. Die Margen des Handels sind ganz unten. Das nützt den Verbrauchern wenig, wie man an der jüngsten Preisentwicklung sehen kann. Die wird vom Weltmarkt dominiert.

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