Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Blair in der Kritik

Es scheint, als ob die "alte Dame" Labour Party den Raufbold Blair mit einem Nudelholz hinterm Rücken erwartet hat. Sie teilte ihm mit, dass Großbritannien nur ungern gegen den Irak ins Feld ziehen würde. Auf dem Parteitag wurde Kritik an dem Vorpreschen von Blair laut, der sich von seinem Volk entfernt habe. Dies wurde ihm zumindest vorgeworfen. Nun lässt sich Blair auch zu Aussagen hinreißen, dass er sich strikt an UN-Vorgaben halten werde. Ob das seinem Freund Bush gefällt kann dahingestellt bleiben, da die vorgebrachte Resolution kaum eine Chance hat verabschiedet zu werden. Bush und Blair müssen sich möglicherweise noch etwas anderes einfallen lassen, um den bereits betriebenen Aufwand zur Kriegsführung nicht ungenutzt bleiben zu lassen.
Einen automatisch gestarteten Krieg durch diese Resolution wird es demnach nicht geben. Trotzdem besteht die Gefahr eines Krieges, denn Saddam Hussein bleibt auch weiterhin keinen Anlass für weitere Eskalationen schuldig.

Der Hurrican Isidore hat sich verflüchtigt. Es bleibt aber abzuwarten, ob sich die Unterbrechung der Versorgung in tieferen US-Bestandswerten niederschlägt. Dies würde dem Ölpreis weiterhin Auftrieb geben.

Heute wird sich der Preis etwas unruhig verhalten. Gasöl kostet in Rotterdam 248,75 $ pro Tonne und ist damit 1,5 $ teurer als am Freitagmorgen.

Der Heizölpreis wird sich weiter dieser Teuerung anpassen. Trotzdem wird sich heute für den Verbraucher nur wenig tun.

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