Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Boden der Preisspanne erreicht

Innerhalb von drei Tagen stürzten die Preise durch die aktuell breite Handelsspanne. Der Rückgang betrug knapp 8 Prozent. Nun muss sich herausstellen, ob es bei einem Seitwärtstrend mit großen Preisausschlägen bleibt oder ob sich ein kurzfristiger Abwärtstrend ausbilden kann. Hilfreich für den Abwärtstrend könnten die US-Bestandsdaten werden, die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehen. Sie entwickelten sich zuletzt gut. Gegen den Abwärtstrend spricht vor allen Dingen die näher rückende Hurrikansaison in den USA. Man befürchtet neue verheerende Schäden. Die geopolitische Lage birgt weiterhin Gefahren, die z.Z. gelassen gesehen werden. Der Dollar bleibt im Abwärtstrend. Die Gegenbewegung vom Vortag war nur ein Tagesereignis.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikansaison in den USA
Sorge um die US-Benzinversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren
Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wächst langsamer
Gute US-Vorratslage
Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise veränderten sich gestern kaum. Die z.Z. mögliche Abwärtsbewegung haben sie durchlaufen. Für eine nennenswerte Fortsetzung des Preisrückgangs wird ein qualitativer Wandel des Börsengeschehens benötigt. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser kommt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings begrenzt. Es gibt mehr bullische als bärische Einflussfaktoren.

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