Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Brent auf 3-Jahreshoch

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will Preisband auf über 30$ anheben (starker Einfluss)
Al-Kaida-Aktivitäten im und um den Irak (starker Einfluss)
US-Benzinversorgung nach Entscheidung für Umweltnorm (starker Einfluss)
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant (starker Einfluss)
Fonds setzen auf steigende Preise (starker Einfluss)
Raffinerieprobleme in den USA
Weltweite Ölnachfrage steigt stärker als erwartet

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Preisanhebung innerhalb der OPEC angeblich nicht mehrheitsfähig
Wiederaufnahme der Ölgeschäfte mit Libyen
Saudis prognostizieren Rückkehr der Preise unter 28$
Saudis leisten Bush angeblich Wahlhilfe durch Preispolitik
Entspannung zwischen USA und Venezuela
Hohe Importe in die USA
Tendenziell steigende US-Vorräte

Unsere Heizölpreise setzen zum nächsten Hoch an. Sie folgen damit der Bewegung am Weltmarkt. Dort schlagen die von Krieg, Terror und US-Benzinnot angefachten Preiswellen immer höher. Der Dollar dämpfte gestern die Heftigkeit des Anstiegs. Es ist angesichts seiner wiedergefundenen Stärke aber nur eine Frage von Tagen, bis das gesamte Steigerungspotential sich auf unseren Markt ergießt. Die Aussicht auf deutlich fallende Heizölpreise in naher und mittlerer Zukunft ist so gut wie nicht vorhanden. Man darf die niedrigen Preise des Jahres 2003 nicht mehr als Maßstab für die Preisvorstellungen heranziehen. Die aktuellen Preise könnten schon bald als billig angesehen werden.

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