Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Bullen lassen nicht locker

Der gestrige Handelstag hinterließ im Wesentlichen Spesen. Kursveränderungen gab es kaum. Das gilt zumindest für den New Yorker Handel. In London verteuerten sich die Ölkontrakte etwas. Insgesamt herrscht beim Rohöl weiterhin eine bullische Grundeinstellung. Beim Heizöl hält sich gerade noch eine schwache bärische Lage.

Fundamentale Nachrichten kommen aus einigen Raffinerien in den USA. Von technischen Problemen und Abschaltungen ist die Rede. Angesichts der als äußerst knapp und angespannt eingeschätzten Benzinversorgung werden derartige Nachrichten als Bestätigung für die Bullenmeinung aufgenommen. Benzin bleibt teuer und hält Rohöl auf hohem Niveau.

Das Wetter ist weiterhin mittelmäßig. Es verliert nun ohnehin seine Schubkraft. Mit dem nahenden Frühling ist das Interesse der Händler wieder stärker auf Benzin gerichtet.

Da die Nachrichtenlage sehr schwach ist, bleiben die eigentlichen Bewegungsimpulse der Charttechnik vorbehalten. Die zeigt nach wie vor einen stabilen Aufwärtstrend beim Rohöl. Innerhalb des Trendkanals schwingt der Preis. Aktuell befindet er sich in der Mitte des Kanals. Heizöl zeichnet ein positiveres Bild. Es sieht so aus, als sollte eine zweite Abwärtswelle in Gang kommen. Allerdings gibt es starke Widersprüche zwischen dem New Yorker Handel und dem Londoner Handel der Heiz- bzw. Gasölkontrakte. In London sieht die Lage aktuell weit weniger freundlich aus. Die Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Kurse ist eher klein.

Die Fonds haben ihre Positionen auf steigende Kurse beim Rohöl erneut ausgebaut. In der letzten Woche hat die bullische Einstellung ein Jahreshoch erreicht. Beim Heizöl haben sie dagegen einen leichten Überhang auf fallende Preise angesammelt.

Der Dollar hat auf tiefem Niveau eine kleine Aufwärtswelle hingelegt. Derzeit traut sich kaum ein Analyst eine Prognose über den weiteren Verlauf der Währung. Bei unveränderter wirtschaftlicher Gesamtlage liegt charttechnisch ein Abschwung in der Luft.

Gasöl kämpft wieder mit der 260$-Marke. Aus dem späten US-Handel kommt Druckt auf den Preis. Die Tonne kostet 259$.

Unsere Heizölpreise verteuerten sich gestern weiter. Sie standen in den letzten Tagen untere einem ungünstigen Dollareinfluss. Für einen deutlichen Abschwung fehlen aktuell stichhaltige Impulse. Nach unserer Einschätzung sollten die Preise eher eine Seitwärtsbewegung zeigen. Dabei ist das Niveau gut. Heizöl ist im Durchschnitt 28% billiger als vom einem Jahr.

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