Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Bullen schaut auf China!

Der Zwischenspurt der Öl- und Aktiennotierungen erlahmte am Freitag bereits wieder. Zwar kann der jüngste Abwärtstrend der Ölpreise als beendet erklärt werden. Dass dem Ende nun postwendend ein Aufwärtstrend folgt, ist aber höchst unwahrscheinlich. Bullen bemühen sich redlich, die Preise in die Höhe zu treiben. Die allgemeine Verunsicherung zum globalen Finanzsystem und zur Wirtschaftsentwicklung nimmt ihnen aber immer wieder den Angriffsmut. Unter den bedeutenden Volkswirtschaften liefern einzig China und Indien eine solide Basis für Preis treibende Spekulation. Beide Länder steigerten ihren Ölverbrauch sogar im Krisenjahr 2009. In diesem Jahr ist das Nachfragewachstum Chinas atemberaubend hoch. Monat für Monat werden zweistellige Steigungsraten gemeldet. Im Mai betrug die Rate 10,6 Prozent. Am Devisenmarkt ging es vor dem Wochenende vergleichsweise ruhig zu. Der Dollar verlor abermals an Wert. Sein Aufwärtstrend ist dadurch in keiner Wiese angekratzt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Eurokrise verlässt die Schlagzeilen
Positive Wirtschaftsdaten weltweit
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge um Stabilität des Finanzsystems
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise bewegen sich weiterhin dürftig. Am Weltmarkt herrscht ein ungewolltes Preismoratorium. Dass aus diesem Moratorium ein satter Aufwärtstrend wird, ist wenig wahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es früher oder später abermals eine Abwärtsbewegung geben wird. Die braucht im Bezug auf den Heizölpreis allerdings einen Richtungswechsel im Dollar-Euro-Verhältnis. Ein solcher Wechsel ist momentan nicht in Sicht. Deshalb wird das Niveau der Heizölpreise in absehbarer Zeit kaum sinken. Man braucht vermutlich ein gutes Heizölpolster im Tank, um von den erwartet tieferen Preisen zu profitieren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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