Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Bullen wieder da

Fundamental ist der Ölmarkt derzeit problemlos. Mit Problemen rechnet man aber in einigen Jahren. Die Erwartung wird langfristig Spekulanten auf steigende Kurse an den Markt binden. Aktuell scheinen diese Spekulanten schlechte Karten zu haben. Die Preise befinden sich in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Gestern hatte die Spekulation auf steigende Preise allerdings wieder Konjunktur. Dabei wurde der abwärts gerichtete Trendkanal bis zur oberen Begrenzung ausgenutzt. Nun steht er bereits in Frage. Die Ahnung, dass dem Markt trotz Entspannungstendenzen ein hohes Auftriebspotenzial innewohnt, wurde eindrucksvoll bestätigt. Die Preisspanne zwischen Tagestief und Schlusskurs betrug für Texasrohöl fünf Dollar. Der Dollar bewegte sich zurückhaltender aber im Trend der letzten Monate. Das bedeutet Opposition zum Ölpreis.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
OPEC erhöht Quoten nicht
US-Bestandsdaten bullisch
Kaltwetterperiode in US-Heizölregion
Raffinerieprobleme in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran hat Bau an Atombombe vor Jahren eingestellt
OPEC-Reservekapazitäten ca. 3 Mio. Barrel pro Tag
IEA senkt Verbrauchsprognosen
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
OPEC-Lieferungen gestiegen
OPEC wird Ölinfrastruktur ausbauen

Unsere Heizölpreise ziehen an, nachdem an der Börse die Bullen tobten. Noch gibt es Grund für die Annahme, dass die Entspannung der Preise fortgesetzt wird. Die Entscheidung hierüber steht allerdings auf des Messers Schneide. Die aktuelle Einsparung gegenüber den Höchstpreisen des Jahres beträgt ca. fünf Prozent bei einer Liefermenge von 3000 Liter.

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