Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Bullensache

George Bush lässt keinen Zweifel an seinem Willen die Verhältnisse im Irak mit Gewalt ändern zu wollen. Er fordert sowohl von seinem Kongress als auch von der UNO Unterstützung für sein Vorhaben.

Die OPEC hat auf ihrer gestrigen Sitzung erwartungsgemäß die aktuell niedrigen Quoten festgeschrieben. Zwar werden sie um ca. 10% durch quotenuntreue Mitglieder überschritten. Aber dennoch macht sich nach und nach ein Loch in der Versorgung bemerkbar. Das könnte zum Winter schnell zu einem Problem werden.

Diese beiden Hauptthemen des Ölmarktes senden ausschließlich bullische Signale aus. Daher ist nicht zu erwarten, dass der Preis sich in absehbarer Zeit zum Besseren wenden wird. Im Gegenteil, man muss mit weiteren Steigerungen in den nächsten Wochen rechnen.

Heute Morgen legt der Gasölpreis in Rotterdam leicht zu. Mit 240,50 $ pro Tonne bleibt er aber im Rahmen der gestrigen Handelsspanne.

Unser Heizölpreis ändert sich kaum. Wir erwarten zum Wochenende keine großen Aktivitäten mehr. Die für Verbraucher schlechten Impulse sollten zunächst verarbeitet sein. Vermutlich wird sich eine nennenswerte Regung erst wieder einstellen, wenn in Sachen Irak-Krieg neue Verbalattacken geritten werden.

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