Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Bundesregierung treibt Ölpreis hoch

Wieder greifen sie in die Schatulle, um Hilfsgelder und Garantien zu verteilen. Wenn es um das Finanzsystem geht, kann man der Politik nicht vorwerfen, dass sie etwas auszusitzen versucht. Sie handelt so schnell, dass sie über die Folgen ihres Handelns später nachdenken muss. Die Bundesregierung will Griechenlands drohende Staatspleite abwenden. Diese Nachricht sorgte gestern Nachmittag für eine Rallye an den Börsen. Der Ölpreis wurde mitgenommen. Sein Abwärtstrend ist damit nicht gebrochen. Er steht nun aber zur Disposition. Die Finanzszene wird durch das Signal ermuntert, weitere Hilfsforderungen zu stellen. Die Geister, die durch das Ausloben von Staatsgarantien für das kranke Finanzsystem gerufen wurden, wird man nun nicht mehr los. Dass dieses System durch irgendwelche bisher erbrachten oder erdachten Hilfsmaßnahmen zu retten ist, darf bezweifelt werden. Das Abwenden einer Staatspleite ist aus humanitärer Sicht allemal ein besserer Grund für Hilfen als das Verhindern von Bankenpleiten. Gleichwohl wirken solche Hilfen lediglich wie Schmerzmittel. Sie sind keine Heilmittel.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Finanzhilfen für notleidendes Griechenland
Kältewelle in den USA
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
China steigert Ölnachfrage deutlich
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Obama will Banken regulieren
China vor Zinsanhebung zur Dämpfung der Konjunktur
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise wechseln die Richtung. Sie steigen. Die Wende kam schneller als erwartet. Es ist eine finanzpolitische Wende. Sie beflügelt die Finanzindustrie, in klassische Muster zu verfallen. Ölpreis rauf, Dollar runter, also Preisanstieg mit eingebautem Dämpfer. Ob das bereits das Ende einer zu erwartenden Abwärtsbewegung der Heizölpreise ist, mögen wir heute noch nicht beurteilen. Die Gefahr, dass die Preise kurzfristig steigen werden, ist auf alle Fälle groß. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir das kostenlose www.esytrol.com.

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