Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Bundestag und EU können Öl heute teurer stimmen

US-Amerikaner sind mit der Wirtschaft unzufrieden. Ihr Vertrauen ist auf dem niedrigsten Stand seit dem emotionalen Höhepunkt des Finanzdesasters Anfang 2009. Die zwischenzeitlichen Erfolgsmeldungen über ein Ende der Krise waren genauso realitätsfern wie die Gewinnerparolen zu den Waffengängen in Afghanistan und im Irak. Die, die Derartiges verkündeten, haben ihren Kredit verbraucht. Sie haben getäuscht, gelogen und betrogen. Genau das gelobte der Friedensnobelpreisträger Barack Obama einst nicht zu tun. Nun gibt er zu allem Überfluss auch noch Unterweisungen zur Überwindung der Krise in Europa, die von der berüchtigten US-Bank Goldman Sachs vor Jahren maßgeblich mitkreiert wurde. Sie war federführend bei der Ausarbeitung der griechischen Beitrittsbilanzen zur EU. Den verbrecherischen Unfug, den die politische Klasse damals ungeprüft durchwinkte, versucht sie nun mit den Finanzinstrumenten in den Griff zu bekommen, die die Krise erst richtig zum Kochen brachte. Krankheit soll Krankheit vertreiben. Wie groß muss die Verzweiflung sein, um sich auf ein so unseriöses Handeln einzulassen? Wenn es heute abgenickt wird, werden Finanzjongleure für kurze Zeit Morgenluft wittern. Aktien- und Ölnotierungen werden aller Voraussicht nach steigen. Die Realwirtschaft liefert dafür sogar die passende Begleitmusik. Sie läuft in weiten Teilen der Welt gut. Bei der Ölversorgung gibt es partielle Engpässe.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Freundliche Konjunkturdaten aus Europa
Aufstockung des EFSF
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Staatsschulden in den alten Industrienationen
Griechenland vor Pleite
US-Konjunktur läuft schlecht
Nachfrageprognosen gesenkt

Unsere Heizölpreise kriechen auf hohem Niveau seitwärts. Aufgrund der systemhörigen Hilfsbereitschaft, auf die sich Politik einzuschwören bemüht, ist eine weitere Steigerung der Preise wahrscheinlich. Wenigstens dürfte sie sich in Grenzen halten, da die Finanzlogik bei höheren Ölnotierungen zu niedrigeren Dollarkursen neigt. Der von vielen Verbrauchern sehnsüchtig erwartete Abgang der Heizölpreise findet nicht statt. Soviel kann man nach all den Opfern, die die Politik bringt und die die Steuerzahler eines Tages teuer bezahlen werden, sagen. Viele Heizölkäufer haben diese unbequeme Wahrheit mittlerweile eingesehen und gehandelt. Wer noch kaufen muss oder nachtanken will, könnte in unserem Preiswecker einen hilfreichen Nutzen zum Aufspüren des richtigen Moments finden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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