Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Bush erhält von Saudis Absage

Am Freitag traf sich Bush wegen der hohen US-Benzinpreise im Rahmen seiner Nahost-Reise mit dem saudischen Ölminister. Dennoch wird Saudi Arabien die Produktion nicht weiter erhöhen, weil dies keinen Effekt auf den derzeitigen Ölpreis habe. Im Gegenzug hatte Bush die Zusammenarbeit für ein ziviles Atomenergie-Programm zugesichert. Dies zeigt zweierlei. Zum einen steht die US-Regierung unter starkem Druck. Bush musste dem US-Bürger zeigen, dass er aktiv wird, obwohl er um seinen Misserfolg wusste. Zum anderen hat die US-Regierung kein Vertrauen in die Wirkung eventueller US-Gesetze zur Regulierung der Rohstoffmärkte. Die Ölpreise zogen auch aufgrund dieses schlechten Marketings weiter an. Der Dollar verliert wieder etwas an Boden. Am Freitag gab es wieder schlechte Noten in Sachen Konsumentenvertrauen in die amerikanische Wirtschaft.

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Produktionskosten steigen rasant
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Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: USA suchen Möglichkeiten gegen ausufernde Spekulation
Iran verwirft Ausstoßkürzung
Chinas Ölimporte fielen im April
Gedämpfte Nachfrageentwicklung
Hohe OECD-Vorräte
Schwächephase der US-Konjunktur
US-Regierung will Ölkonsum senken
OPEC baut Förderkapazitäten aus

Unsere Heizölpreise verharren auf hohem Niveau. Der Sog zu weiter steigenden Preisen besteht weiterhin. Ob eine Gegenreaktion kommt, ist klar. Wann sie erfolgt, ist schon unklarer. Wie stark die Wirkung sein wird, kann niemand sagen. Also haben wir wenig Hoffnung auf spürbar günstigere Preise. Allerdings besteht sehr wohl die Sorge, dass die Preise weiter steigen. Unsere gut informierten Nutzer kümmern sich um das, was sie wirklich beeinflussen können. Sie senken ihren Verbrauch und überwachen diesen mit esytrol.

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