Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Bush macht den Ölpreis

Der erwartet ruhige Wochenausklang für die Ölpreisentwicklung blieb aus. George Bush machte den Preisen mit seiner Road Show in Sachen Irak Beine. Wir erleben die schnelle Rückkehr der Kriegsprämie. Das Thema Irak-Krieg dominiert momentan die Märkte. Weitere Themen sind der erwartete Krieg im Irak und der erwartete Krieg im Irak.

Überproduktion der OPEC, knappe Lagerbestände in den USA, ein möglicher Kälteeinruch und anderes interessiert niemanden auf dem Ölparkett. Einzig die Erwartung eines Krieges macht die Stimmung bei den Händlern. Und die hat der Ölmann Bush z.Z. fest im Griff.

Die Charts weisen einen glasklaren Aufwärtstrend aus. Indikatoren signalisieren zwar, dass der Markt bereits überkauft ist. Daraus ließe sich schließen, dass eine Gegenbewegung an der Zeit wäre. Aber selbst wenn sie kommt, wird sie kaum tief Luft holen. Die fundamentale Stimmung macht einen extrem festen Eindruck. Man kann davon ausgehen, dass der laufende Trend die Preise über das Jahreshoch von Ende September tragen wird.

Heute Morgen zieht der Gasölpreis weiter an. Mit 230,25$ pro Tonne ist er sehr deutlich über die Preise vom Freitag geklettert.

Unser Heizölpreis kennt auch nur eine Richtung. Er steigt und steigt. Immer deutlicher wird der Vorteil, den sich viele Kunden vor zwei Wochen erkauft haben. Da nichts darauf hindeutet, dass die Preisentwicklung für Verbraucher in den nächsten Wochen besser werden wird, sollten diejenigen, die sich noch eindecken müssen, schnell für Nachschub sorgen.

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