Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Chancen auf weiteren Preisrückgang steigen

Spekulanten ziehen sich aus dem Markt zurück. Die Preise geben weiter nach. Von einem Platzen der Blase kann aber keine Rede sein. Sie lässt lediglich Luft ab. Fluchttendenzen gibt es nicht. Der Rückzug der Spekulanten verläuft ruhig. Aktuell halten sie so viele Longkontrakte wie Mitte Januar. Damals befanden sich die Preise in einer einmonatigen Rückgangsphase. Danach folgte der bisher der steilste Anstieg der jüngeren Geschichte. Die Situation passt zur fundamentalen Lage des Marktes. Der wird kurzfristig durch ein paar bärische Einflüsse bewegt. Die langfristig bullischen Indizien werden dabei nicht über Bord geworfen. Richtungsbestimmend kann in naher Zukunft die Hurrikanaktivität in den USA werden. Bisher hat sie ihr preistreibendes Gift noch nicht aktiviert. Der Dollar wird stärker. Das unterstützt den Rückgang der Ölpreise. Der Chef der US-Notenbank, Ben Bernake, half seiner Währung mit dem Verweis auf die Sprünge, dass sich sein Haus nun verstärkt um die Teuerung kümmern wird. Damit werden Phantasien für steigende Zinsen geweckt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Banken und Analysten heben Preisprognosen an
OPEC und Saudi Arabien lehnen Produktionserhöhung ab
Hohe Nachfrage nach Destillaten
Hurrikansaison in den USA
Terrorbedingter Produktionsausfall in Nigeria
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rückgang der US-Nachfrage erwartet
Steigender Dollar
Chinas Ölimporte fielen im April
US-Regierung um Dämpfung der Spekulation bemüht
US-Regierung will Ölkonsum senken
OPEC baut Förderkapazitäten aus
Hohes Reservepotenzial im Irak
Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise geben moderat nach. Der steigende Dollar verhindert eine deutlichere Bewegung. Die Zeichen für einen weiteren Preisrückgang sind da. Die große Korrektur sollte man aber nicht erwarten. Dazu fehlen den Börsen die nötigen Paniktendenzen. Es gibt keinen Grund, das Thema Verbrauchssenkung als Übergangsphänomen anzusehen. Es ist ein Zukunftsthema. Verbrauchssenkung wird sowohl durch die zu erwartende Preisentwicklung als auch durch politische Vorgaben gefördert und gefordert. Mit esytrol bieten wir ein kostenloses Einstiegs- und ein Begleitungsinstrument zum Thema an.

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