Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


China legt Konjunkturprogramm auf

Während sich die Werkzeugkästen der westlichen Industrienationen leeren, will China ein Konjunkturprogramm mit einem Volumen von ca. 458 Mrd. Euro auflegen. Auch die Prognosen Chinas haben in den letzten Wochen ein schwächeres Wirtschaftswachstum vorhergesagt. Die chinesische Regierung versucht weiterhin ein Wachstum von mindestens 10 Prozent zu erreichen. Um die Folgen der Finanzkrise zu bekämpfen, wurden weitere Zinssenkungen und eine lockere Kreditvergabe in Aussicht gestellt. Die Notierungen für das maßgebliche texanische Rohöl hatten am Freitag noch versucht die 60-Dollar-Marke nach unten zu durchbrechen. Heute Morgen startete der Handel mit einem deutlichen Sprung über 63 Dollar. Die verstärkte Diskussion der OPEC über weitere Kürzungen stützten ebenfalls die Ölkurse. Der Respekt vor Chinas Öldurst schlug vorerst an den Märkten durch. Ob er angesichts der weltweit abkühlenden Weltwirtschaft ausreichen wird, den Ölpreisverfall zu stoppen ist dennoch fraglich. Der Dollar fiel gleichzeitig. Dieser geht immer noch tendenziell auf Gegenkurs zum Ölpreis und umgekehrt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: China legt Konjunkturprogramm auf
OPEC sucht Kürzungswillige im Nicht-OPEC-Lager
OPEC diskutiert weitere Kürzungen
Schäden durch Ike werden Ölversorgung lange beeinflussen
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende Konjunktur und Rezessionsängste
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
OPEC-Kürzung war ungenügend
OPEC ist zur Handlungsunfähigkeit verdammt
Chinas Nachfrage wächst deutlich langsamer
Charttechnik: Ölpreis im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise folgen vorerst dem Weltmarkt. Im Binnenmarkt ist die Margenüberhöhung nach wie vor hoch. Da die Inlandsnachfrage aber langsam nachlässt, wird sie in Mäuseschritten abgebaut. Das gesamte Polster wird erst aufgelöst, wenn die Nachfrage spürbar unter Normal fällt. Wir raten den Verbrauchern, die noch ausreichend Öl im Tank haben, trotz der kurzfristig gestiegenen Ölnotierungen, mit der Heizölbestellung zu warten. Es könnte sich lohnen. Wir informieren Sie gerne auch per Email über die Entwicklung. Hierzu gibt es unser Tool

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