Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Crash verschoben

Der Crashdruck sinkt. Die Ölpreise stabilisieren sich. Der Fall auf das aktuelle Niveau war in seiner Geschwindigkeit bemerkenswert. Das Niveau selbst ist es nicht. Es liegt im Rahmen der üblichen Schwankungsbreite. Der grundlegende Aufwärtstrend der Preise ist intakt. Die allgemeine Wirtschaftsentwicklung wird freundlich beurteilt. Das US-Energieministerium erhöht den prognostizierten Ölnachfrageanstieg für China in 2010 um 0,4 Prozent und für die USA in 2011 um 0,2 Prozent. Diese Einschätzung unterstützt die für den Ölpreisanstieg verantwortlichen Finanzakteure. Der Dollarsprung, der die Politik am Wochenende zu wilden Handlungen und kriegerischer Rhetorik trieb, ist gebremst. Der Dollaranstieg gegenüber dem Euro geht weiter. Ursächlich ist die extreme Staatsverschuldung einiger EU-Länder.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
Drohende Betrugsklagen gegen Investmentbanken

Unsere Heizölpreise entwickeln sich uneinheitlich. Die allgemeine Tendenz ist leicht steigend. Indem der Crashdruck sinkt, wird der Aufwärtstrend der Heizölpreise zurückkehren. Nun droht längerfristig sogar ein doppelt indizierter Anstieg sowohl über die Öl- als auch über die Devisenbörsen. Wer diese Einschätzung teilt, sollte hurtig Heizöl kaufen. Wer den nächsten Crash bereits am Horizont erkennt, muss warten. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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