Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Da hilft nur Papieröl

An den Ölbörsen bewegt sich wenig. Finanzjongleure können versöhnlich auf das Jahr zurückblicken. Nun lassen sie es ruhig ausklingen. Lange sah es so aus, als seien Geschäfte mit steigenden Preisen nicht mehr zu machen. Dass das nicht der Fall ist, wurde in den letzten sechs Wochen eindrucksvoll demonstriert. Die Preise kamen aus dem über ein Jahr währenden Seitwärtstrend hervor. Mehr als der für die Finanzindustrie versöhnliche Jahresabschluss wiegt die Perspektive für das kommende Jahr. Die ist so bullisch wie vor der Finanzkrise. Die Ölnachfrage wird steigen. Die Nachricht ist nicht neu. Man kannte sie vor sechs Monaten und man kannte sie vor zwölf Monaten. Neu ist die Sichtweise. Vor sechs und vor zwölf Monaten sah man, dass dem steigenden Bedarf ein ausreichendes Angebot gegenübersteht. Heute schauen Finanzjongleure wieder weiter in die Zukunft. Und dort sehen sie die Endlichkeit des Angebots und somit Knappheit. Damit lassen sich Preise in die Höhe treiben.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Asien fragt mehr Ölprodukte nach
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
Private Lagerbestände sinken
OPEC erhöht Preisziel
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Euroraum im Schuldendrama
Schwache Konjunkturdaten für die USA

Unsere Heizölpreise verharren auf hohem Niveau. Für dieses Jahr dürfte das Maximum erreicht sein. Im kommenden Jahr wird der Anstieg weitergehen. Einem von vielen Verbrauchern erwarteten Preiseinbruch im Februar stehen wir skeptisch gegenüber. Der wird nicht viel Entspannung bringen. Wer die Heizkosten durch spekulatives Handeln drücken will, wird im kommenden Jahr nicht durch die Wahl des Kaufzeitpunkts, sondern durch den Kauf eines Ölzertifikats (Papier auf steigenden Ölpreis) Erfolg haben. Das kann man umgehend erwerben. Das Heizöl übrigens auch. Wer noch nicht kaufen will, sollte dringend den Füllgrad seines Tanks im Blick haben, um nicht plötzlich ohne Brennstoff dazustehen. Unser elektronischer Peilstab ist ein probates Hilfsinstrument. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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