Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Den Finger immer am Abzug

Die Finanzjongleure sind ganz schön nervös. Mit ihren geladenen Bankkonten tasten sie sich in vermintes Gelände vor, um ihr Glück zu machen. Dort reagieren sie auf jedes noch so kleine Signal wie Getriebene. Am Freitag fiel die Reaktion mal wieder besonders heftig aus. Ölnotierungen und Aktienkurse stürzten ab, weil die Protagonisten scheinbar unerwartet zwei längst bekannte Tatsachen entdeckten. Ungarn droht die Staatspleite. Die USA haben nicht genug Arbeit für ihre Menschen. Offensichtlich fehlt sogar den Finanzakteuren der Glaube, dass das Finanzsystem in seiner aktuellen Form eine tragfähige Grundlage für menschenwürdiges Wirtschaften ist. Ihre Hoffnung, mit den bekannten Mitteln so etwas wie Aufschwung zum Wohle der Gesellschaften zu entwickeln, ist äußerst schwach ausgeprägt. Der Abstieg scheint ihnen die näher liegende Variante zu sein. Das ist verständlich. Denn auch sie wissen, dass den gigantischen Finanzguthaben auf ihrer Seite nicht minder gigantische Schulden auf Seiten der Staaten und der Realwirtschaft gegenüberstehen. Damit lässt sich nun mal kein Aufschwung initiieren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: USA untersagen Offshore-Bohrungen
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge um Stabilität des Finanzsystems
Schwache Konjunkturdaten aus China
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise drehen abwärts. Das folgt aus der plötzlichen Wende im Finanzzirkus. Dort überwiegt mal wieder der Pessimismus. Leider trieb er Dollarnotierungen zu Ungunsten der Verbraucher in die Höhe, so dass der kräftige Abgang der Ölpreise stark gedämpft wurde. Aktuell sieht es nach einer Rückkehr des Abwärtstrends aus. Das ist lediglich eine Momentaufnahme. Stabil ist nur die hohe Nervosität der Finanzspieler. Sie bestimmen mit ihren Schnellschüssen, wohin sich die Preise bewegen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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