Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Der Ölpräsident bleibt

Die aktuelle Ölpreisformel lautet: Gewinnt Bush wird Öl teurer, gewinnt Kerry wird Öl billiger. Seit heute Nacht steigen die Ölpreise steil an. US-Rohöl klettert von 49$ pro Barrel auf 50,50$. Politische Börsen haben kurze Beine. Diese alte Spekulantenweisheit könnte heute Nachmittag durch die Veröffentlichung der US-Vorratszahlen belegt werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Bush im Amt bestätigt
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Irak meldet Förderrekord seit Kriegsausbruch
Irak übernimmt Lieferantenhaftung gegenüber Reedereien
Ölarbeiter Nigerias nicht zum Streik bereit
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen
Charttechnik, Gegenreaktion auf überhöhte Preise

Unsere Heizölpreise tendieren heute Morgen aufwärts. Sie reagieren damit auf die US-Wahl. Die Gegenbewegung hat aus charttechnischer Sicht noch mehr Abwärtspotential zu bieten. Durch ein gutes Argument könnte es gehoben werden. Vielleicht sind die US-Vorratszahlen so ein Argument. Wenn das nicht zieht, ziehen die Preise wieder nach oben.

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