Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Der Doller, Dein Freund und Helfer

Das Loch in der Alaska Pipeline ist gestopft, aber der Ölpreis zieht munter aufwärts. Was wie ein Widerspruch aussieht, war realistisch betrachtet gar nicht anders zu erwarten. Deshalb ist die aktuelle Lage besser in folgendem Satz beschrieben: Wen interessiert ein Loch in der Alaskapipeline, wenn die Weltkonjunktur und mit ihr der Ölbedarf wachsen? Es herrschen ideale Voraussetzungen für steigende Ölpreise. Die Finanzindustrie verfügt über Berge von Geld, die gewinnbringend angelegt werden wollen. Mangels anderer Ideen wird ein Teil dieses Geldes auf Produkte gesetzt, von denen man annimmt, dass sie demnächst knapp werden. Öl gilt dabei das besondere Interesse der Finanzszene. Sie hat so stark investiert wie nie zuvor. Die seit einiger Zeit kontinuierlich angehobenen Nachfrageprognosen von IEA (Internationale Energie Agentur), EIA (US-Energieministerium) und OPEC (Organisation Ölexportierender Staaten) verstärken den Trend ins Öl, genauer gesagt in Ölkontrakte. Für das, was nun geschieht, kann man die Jahre 2007 und 2008 als Vorlage nehmen. Ob und wann es zum erneuten Finale kommt, ist noch nicht absehbar. Unterstützt wird die aktuelle Bewegung durch einen nachgebenden Dollar. Die zwischenzeitlich suspendierte Formel, Dollar runter, Öl rauf, funktioniert in diesen Tagen wieder.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Positive Erwartungen an Welt-Konjunktur
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe
Sinkender Dollar

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Euroraum im Schuldendrama

Unsere Heizölpreise geben trotz steigender Ölnotierungen nach. Grund hierfür ist die für Verbraucher günstige Dollarbewegung. Weiter fallen werden die Heizölpreise nur bei vergleichsweise schwachem Ölpreisanstieg und natürlich bei fallenden Ölnotierungen. Weder das eine noch das andere ist in den kommenden Wochen und Monaten realistisch zu erwarten. Deshalb sehen wir momentan trotz vergleichsweise hoher Heizölpreise einen Kaufmoment. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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