Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Der Euro verliert weiter

Die amerikanische Wirtschaft schnuppert Morgenluft. Ein Anzeichen hierfür sollen die gestiegenen Immobilienpreise sein. Ein Licht am Ende des Tunnels? Weit gefehlt, denn wenn Europa weiter in die Krise schlittert, werden sich auch die USA nicht erholen können. Auch China lässt Federn. Dennoch wiegt die erneut in den Fokus geratene europäische Staatsschuldenkrise schwerer. Die Schulden, die der spanische Staat durch die spanische Bankenkrise und die dahinter steckende Immobilienblase übernommen hat, kann er nicht mehr stemmen. Zins- und Wirtschaftswachstumsgläubigkeit wenden sich in einem Maße gegen die Protagonisten, wie man es mathematisch kühler kaum vorrechnen könnte. Die Absurdität der Ausflüchte und Ankündigungen europäischer Politiker kennt im Gegensatz zum Wirtschaftswachstum keine Grenzen. Und dennoch steigt mit der Morgenluft des amerikanischen Immobilienmarkts der Ölpreis. Durch die europäischen Staatsschulden fällt der Euro. In Summe steigen die Heizölpreise wieder an.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Atomverhandlungen gescheitert
Irans Ölangebot auf 20-Jahres-Tief
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schlechte Konjunkturprognosen
Schuldenkrise in den alten Industrieländern
USA öffnen Süd-Pipeline zum Abbau überschüssigen Rohöls im Zentrallager
Hohe Ölbestände weltweit
OPEC pumpt sehr viel Öl in den Markt
OPEC will Reservekapazitäten steigern

Unsere Heizölpreise steigen. Der Auftrieb wird von den Ölnotierungen und vom Dollar gespeist. Dies ist die schlechteste Kombination, bleibt aber für die nächste Zeit akut. Die kurzfristige Abwärtsbewegung bleibt intakt. Allerdings bewegten sich die letzten Preisnachlässe im Rahmen der langfristigen Preissteigerung. Eine Trendwende ist deswegen nicht zu erkennen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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