Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Der Preis treibt den Preis

Der Markt befindet sich im Griff der Charttechnik. Akteure folgen im Wesentlichen dem Chartbild. Das weist steil nach oben. Die fundamentale Basis ist weiter bullisch. Aber Preis übertrifft die Logik der Argumente. Eine Gegenbewegung auf den Preisanstieg ist überfällig.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Förderung im Golf von Mexiko knapp 30% unter Normal
Niedrige US-Vorräte
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Ausfallgefahr wg. Streiks in Nigeria
Ausfallgefahr wg. Streiks in Norwegen
Ausfallgefahr wg. Steuerstreit bei Yukos
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
DOE erhöht Nachfrageprognose für Q4 auf 84,4 Mio. Barrel
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
Das Angebot müsste eigentlich ausreichen

Unsere Heizölpreise steigen und steigen. Die 50-Cent-Marke für den Liter bei 3000 Liter Abnahmemenge ist in einigen Regionen erreicht. Der Weltmarkt läuft heiß. Am Inlandsmarkt bleiben die privaten Käufe aus. Käuferstreik wegen zu hoher Preise. Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Notkäufe kurz vor oder anlässlich eines leeren Tanks werden sich häufen. Der Einkauf wird dann noch teurer. Der nächste spürbare Preisrückgang wird eine Nachfragewelle auslösen, die von Lieferengpässen begleitet sein wird. Es lässt sich nicht ausschließen, dass das aktuelle Niveau ein neues Normalniveau werden wird.

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