Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Der nächste Sturm schon unterwegs

Preisdrückende Impulse wegen einer vermeintlich schadensfreien Route des Sturms Ivan währten nur kurz. Im Golf von Mexiko stand die Förderung praktisch still. Die Bohrinseln waren evakuiert. Nun werden die Anlagen auf dem Wasser und an Land wieder in Betrieb genommen. Die Schadensbilanz scheint größer als erwartet auszufallen. Und schon ist der nächste Hurrikan im Anmarsch. Das Wetter lässt keine bärische Stimmung zu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungslücken wegen Hurrikan im Golf von Mexiko
Iraks Nordpipeline wieder unterbrochen
Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Yukos droht mit Produktionsstop
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Ausreichendes Ölangebot
Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden

Unsere Heizölpreise befinden sich dort, wo sie weder Verbraucher noch Händler haben wollen. Sie sind am Jahreshoch. Warnende Stimmen, dass die Preise im September wenig Freude bereiten werden, gab es zuhauf. Wir begannen bereits im April mit unseren Hinweisen. Wer alle Tipps vom Tisch wischte und sich nun ärgert, dass er nicht früher kaufte, sollte die aktuellen Preise mit den Septemberpreisen des Jahres 2000 vergleichen. Heute kostet Heizöl immer noch 20% weniger als damals. Es sieht so aus, als sei das Steigerungspotential weitgehend ausgereizt. Allerdings gibt es noch keinen Hinweis auf einen möglichen Preisrückgang. Die Hochpreisphase könnte sich länger halten.

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