Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Devisenmärkte geben Takt vor

Es geht weiter aufwärts mit den Ölpreisen. Der Takt wird an den Devisenmärkten geschlagen. Allen voran ist es der Dollar, der durch die lockere Geldpolitik der US-Amerikanischen Notenbank eine Abwertung erfährt. Gestern hat die Bank of Japan den Leitzins auf null Prozent gesenkt und ist damit etwas überraschend auf die Nullzinspolitik der letzten Monate zurückgekehrt. Damit löste sie einen Anstieg der Aktienkurse in New York und eine Schwächung des Dollars aus. Die Ölnotierungen wurden mit den Aktienkursen in die Höhe getrieben. Die EZB sieht sich hierzulande als Wachstumsbremse in der Kritik. Diese ist allerdings ungerechtfertigt, da die bisherigen Wachstumsbetrachtungen die sich durch die Finanzkrise geänderte Realität außer Acht lassen. Das herausgeworfene Geld kommt nicht bei der realen Wirtschaft und damit beim Volk an. Es bedient lediglich Partialinteressen der Finanzindustrie. Dennoch werden durch die Spekulationen die Ölpreissteigerungen für den deutschen Verbraucher real. Eigentlich rufen die Ölpreise technisch gesehen nach einer Korrektur der letzten Steigerungen. Es bleibt heute nur die Möglichkeit darauf zu spekulieren, dass die US-Bestandszahlen, die am Nachmittag veröffentlicht werden, den Ölpreisen einen Dämpfer verpassen werden. Sicher ist dies leider nicht.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Wirtschaftsdaten teilweise nicht so negativ wie erwartet
Einige US-Wirtschaftsdaten positiv
US-Bestände gesunken
Schwacher Dollar
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Verbrauchervertrauen gering
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise steigen leicht. Sie werden vom Weltmarkt mitgezogen. Die Dollarschwäche dämpft den Anstieg für den deutschen Heizölverbraucher. Die Ölpreise haben den Seitwärtstrend durchbrochen. Dies steht nun auch für die Heizölpreise an. Eine kurze Korrektur kann folgen, stark wird sie nicht ausfallen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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