Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Die Geister scheiden sich

Viele Analysten sprechen bereits vom Bruch des Aufwärtstrends. Eine Minderheit sieht in der Bewegung seine Konsolidierung. Es ist eine Frage, wie breit der Trendkanal gezeichnet wird. Fundamental hat sich nichts geändert. Die Mehrheit prognostizierte noch vor einer Woche den Durchbruch der 50$-Marke.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ausfallgefahr des Iraks durch Bombenterror
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Unsicherheit über tatsächliche OPEC-Förderung
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wiederherstellung der vollen Lieferkapazität im Irak
Putin sagt Produktionserhöhung Russlands zu
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
USA und China verlangsamen Nachfragesteigerung
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten
Charttechnik, Gegenreaktion läuft

Unsere Heizölpreise sind spürbar gefallen. Die 0,40 EUR pro Liter für 3000 Liter Liefermenge wurden allerdings noch nicht unterschritten. Nun scheiden sich die Geister, ob die Bewegung erst der Anfang eines weiterführenden Preisrückgangs ist oder ob sich der Aufwärtstrend in Kürze zurückmeldet. Gesten erlahmte der Preisrückgang bereits. Das hat aber noch nichts zu bedeuten. Wir machen wie immer in den letzten Tagen darauf aufmerksam, dass Heizöl trotz moderater Nachfrage im Inland recht knapp ist. Sobald die Nachfrage anzieht, wird es in einigen Regionen zu Lieferengpässen kommen.

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