Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kaum Nachrichten. Sorge vor Terrorangriffen auf Ölanlagen. Befürchtung extremer Preissteigerungen für Heizöl und Erdgas. Charttechnik gibt Impulse. Preise ziehen deutlich an.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen (starker Einfluss)
Sorge über Heizölverknappung vor dem Winter (starker Einfluss)
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant (starker Einfluss)

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzin wird nicht knapp
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC erhöht ab August die Förderung
OPEC hat kein Interesse an steigenden Preisen
OPEC Investitionen sollen 2006 +3 Mio. b/d bringen
Charttechnik, Gegenreaktion

Unsere Heizölpreise ziehen kräftig an. Auf Grund der letzten Dollarverteuerung hatten sie den kurzen Preisrückgang am Weltmarkt nicht mitmachen können. Bei der nun folgenden Preiserhöhung sind sie voll dabei. Unterdessen warten Verbraucher allen anders lautenden Prognosen zum Trotz weiter auf niedrigere Heizölpreise. Nach dem Motto ?Es gibt keine Chance, aber ich nutze sie? keimen ungeahnte Spielerqualitäten beim Gros der Verbraucher auf. Der Handel klagt über historisch schlechte Geschäfte und verkauft das Heizöl mit minimalen oder gar keinen Margen. Aber das reicht den meisten Verbrauchern nicht. Doch wenn der Tanknotstand sie schließlich alle zum Kauf zwingt, holt sich der Handel zurück, was er in diesen Tagen nicht verdient hat. Daher sagt die Vernunft ?Es gibt eine Chance, ich kaufe sofort?.

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