Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Die Karawane zieht weiter

Der Markt braucht einen Protagonisten für die Preisentwicklung. Einen, mit dem sich logisch erklären lässt, warum die Preise sich in eine bestimmte Richtung bewegen. Eigentlich hat die Preisentwicklung an Börsen nicht viel mit Logik zu tun. Aber das lieben wir Menschen nicht unbedingt. Wir wüssten schon gerne, warum das Kind in den Brunnen gefallen ist. Auch wenn uns die Möglichkeiten fehlen, es da wieder herauszuholen. Das Warum lässt es uns ertragen.

In den letzten Monaten gab es ein reiches Stelldichein von Protagonisten am Ölmarkt. Es gab den Terror, den Nahen Osten, den Irak, Venezuela, die US-Benzinversorgung und einige andere. Alle sorgten dafür, das vollkommen unlogische Preisbewegungen ihre mehr oder weniger logische Geschichte bekamen. Nun ist der Stab mal wieder an die OPEC weitergegeben worden.

Gestern vielen die Preise, weil Nigeria die OPEC verlassen will. Man sei unzufrieden mit der Politik und den Ergebnissen des Kartells. Aber dann wurde dementiert. Alles halb so schlimm, hieß es. Wenigstens stimmten die Preise. Und da war Schluss mit Preisrückgang.

Stellen wir uns also darauf ein, dass die OPEC in den nächsten Tagen auf der Bühne des Schauspiels ?Ölpreisentwicklung? steht. Bleibt abzuwarten, ob mit ihrem Namen dann so etwas wie ?Preisverfall? verbunden werden kann. Die Chancen hierfür stehen gerade mal 50 zu 50.

Heute Morgen ist Gasöl in Rotterdam etwas teurer als gestern Abend aber deutlich billiger als gestern Morgen. Die Tonne kostet aktuell 208$.

Damit gibt unser Heizölpreis die Rückgänge von gestern zum Teil wieder ab. Es sieht so aus, als bliebe uns die seit gut einem Monat andauernde kleine Schwingung um die 0,325 EUR pro Liter im Mittel weiter erhalten.

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